WTS Global Studie – Zinsabzugsbeschränkungen in der EU

WTS Global Studie – Zinsabzugsbeschränkungen in der EU

Die Anti-Tax Avoidance Directive (ATAD) verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten zur Umsetzung einer Zinsabzugsbeschränkung bis 31. Dezember 2018. Bei bestehenden nationalen Abzugsbeschränkungen – welche vergleichbar effektiv sein müssen – können die Mitgliedstaaten die Umsetzung jedoch bis zum 1.1.2024 aufschieben ("Grandfathering"). Im Rahmen unseres Netzwerks WTS Global haben wir eine Studie zum aktuellen Stand der Umsetzung der Zinsabzugsbeschränkungen auf Basis der ATAD durchgeführt.

Mit 12. Juli 2016 wurde die ATAD vom Rat der Europäischen Union verabschiedet. Auf Basis der ATAD sollen die EU-Mitgliedstaaten koordinierte Regeln gegen die Gewinnverlagerung und Steuervermeidung (Base Erosion and Profit Shifting – BEPS) einführen. Sie soll einen Mindeststandard an Maßnahmen gegen BEPS in der EU sicherstellen. Die enthaltenen Maßnahmen umfassen Zinsabzugsbeschränkungen, Wegzugsbesteuerung, Hinzurechnungsbesteuerung (CFC-Regime), allgemeine Missbrauchsbestimmungen und Regelungen zum Umgang mit hybriden Gestaltungen.

Die vorliegende Studie soll Ihnen einen High-Level Überblick über die (bevorstehende) Implementierung der ATAD-Vorgaben und der dabei bestehenden Unterschiede bei der Zinsabzugsbeschränkung in den einzelnen Ländern geben. Die Beiträge zur Studie stammen von Experten aus den jeweiligen nationalen Vertretungen des WTS-Netzwerks. Zusätzlich zu den EU-Mitgliedstaaten wurden auch Norwegen, die Schweiz und die Vereinigten Staaten in die Studie aufgenommen. Diese Länder sind allerdings nicht an die Vorgaben der ATAD gebunden. 

5 der 28 Mitgliedsstaaten – Frankreich, Griechenland, Slowakei, Slowenien und Spanien – wurde die Anwendung des Grandfatherings von der Europäischen Kommission gestattet. Frankreich hat die ATAD Vorgaben dennoch mit 1.1.2019 umgesetzt. Deutschland, Irland und Österreich haben die ATAD Vorgaben bis dato nicht (voll) in nationales Recht umgesetzt und gehen von einer Anwendbarkeit des Grandfatherings aus, obwohl sie in einer Mitteilung der Europäischen Kommission vom 7. Dezember 2018 nicht genannt wurden. 

Wenn Sie das nebenstehende Formular ausfüllen, werden wir Ihnen gerne die Broschüre per E-Mail im PDF-Format kostenlos übermitteln. Sollten Sie Fragen zu Zinsabzugsbeschränkungen haben, so zögern Sie nicht, die in der Studie genannten Länderexperten direkt zu kontaktieren. Selbstverständlich können Sie auch mit den Experten der ICON Kontakt aufnehmen. 

Für Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an den ICON-Experten 
Mag. Matthias Mitterlehner

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