02.10.2018 | 7. ICON Steuertag | Auswirkungen auf grenzüberschreitende Geschäfte

7. ICON Steuertag | Jahressteuergesetz 2018 | Auswirkungen auf grenzüberschreitende Geschäfte

02.10.2018

Der diesjährige ICON Steuertag, der am 2. Oktober 2018 stattgefunden hat, widmete sich dem erst vor Kurzem veröffentlichten JStG 2018 und dessen Auswirkungen auf grenzüberschreitende Geschäfte, dargestellt anhand eines konkreten Steuerfalles, der zusammen mit etwa 40 Teilnehmern im Laufe das Tages zusammen mit Experten der ICON gelöst werden konnte.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Stefan Bendlinger, der in seinem Eröffnungsstatement insbesondere auf den durch die Vorgaben von OECD und EU anstehenden Paradigmenwechsel im internationalen Steuerrecht hinwies, berichtete Mag. Gerald Mayer, CFO der AMAG, über die in seinem Unternehmen aus steuerlicher Sicht anstehenden Themen. Nachdem die AMAG sowohl am Standort Ranshofen als auch in Sept Iles in Kanada produziert, haben Verrechnungspreise für den Konzern eine besondere Bedeutung. AMAG ist eines der wenigen österreichischen Unternehmen, das bereits zweimal eine bilaterale Vorabverständigung (APA) zwischen Österreich und Kanada zu diesem Thema bewirken konnte.

Mag. Tamara Loizenbauer beleuchtete die konzerninterne Entsendung eines leitenden Mitarbeiters von Österreich in die USA unter vertrags- und abgabenrechtlichen Aspekten und gab Empfehlungen zur dienstvertraglichen Umsetzung von Steuermodellen.

Andreas Mitterlehner, MSc, LL.B. beschäftigte sich mit der im Zuge des JStG 2018 in § 10a KStG gänzlich neu geschaffenen Hinzurechnungsbesteuerung, dargestellt anhand einer konkreten Beteiligungskette.

Robert Hofmann, LLM warnte vor den Risiken, die sich bei internationalen Vertriebsstrukturen aufgrund des durch BEPS Action 7 neu gefassten Begriffs der „Vertreterbetriebssstätte“ für österreichische Unternehmen im Ausland ergeben können. Gleiches tat Mag. Martin Hummer iZm dem Unterhalt von Waren- und Konsignationslägern im Ausland.

Mag. Günther Platzer gab einen tiefen Einblick in das Thema „Umsatzsteuern und Zoll“ bei Exportgeschäften in die USA, das bei nicht ordnungsgemäßer Vorbereitung zu einer echten "Heimsuchung" werden kann.

Abschließend berichtete Mag. Stefan Wallner über die in §§ 153aff BAO im JStG 2018 für Unternehmen mit mehr als EUR 40 Mio EUR Umsatz neu geschaffene Möglichkeit, sich unter ganz bestimmten Voraussetzungen durch eine "begleitende Kontrolle" der Finanzverwaltung eine Betriebsprüfung zu ersparen.

Beim abschließenden Get-Together bei Snacks und Drinks hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit, die Themen in lockerer Atmosphäre, auf ihre konkreten Fragestellungen zugeschnitten, zu vertiefen. 

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