11.06.2014 | Vernissage Alois Riedl

Vernissage Alois Riedl

11.06.2014

Ästhetische Konzeption - abgebildete Bildgegenstände – monochrome Farbflächen. Am 11. Juni wurde in der ICON GALERIE die Ausstellung des Künstlers Alois Riedl eröffnet. Trotz der extremen Hitze ließen sich die Besucher nicht abschrecken und erschienen zahlreich. Die einführenden Worte über den oberösterreichischen Künstler, seine Arbeiten und die Ausstellung erfolgten von Kathrin Hausberger, die gemeinsam mit Roman Scheuchenegger die Ausstellung kuratierte. Zeitlich spannt die Zusammenstellung in der ICON GALERIE einen Bogen von 1977 bis 2000.

Alois Riedls scheinbar gegenstandslose Malerei ist alles andere als gegenstandslos. Sie entspringt magischen, expressiven, surrealen und intellektuellen Gründen und bezieht sich auf eine reale Erlebniswelt. Inhaltlich setzte sich Riedl seit den späten sechziger Jahren mit Polstern, Sesseln, Toren, Sitz- und Liegestühlen auseinander, eine Metamorphose, die sich später zu seiner charakteristischen Bildsprache weiterentwickelte. Erst Anfang der 90er Jahre nahm sein Interesse an Abstraktion zu und seine Formen wurden geschlossener, geometrischer und weniger am Objekt orientiert. Pinsel-spuren lässt er bewusst stehen. Ein Zeichen für fragmentarische und brüchige Möbelstücke oder auch Spiegelbilder der eigenen Befindlichkeit. Dominant ist die schwere, dunkle Farbe, expressiv im Gestus, dann wieder beruhigend monochrom.

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