17.09.2015 | 4. ICON Steuertag

4. ICON Steuertag

17.09.2015

Nachlese zum 4. ICON Steuertag - Internationales Steuerrecht am praktischen Fall

Am 17. September 2015 fand in den Kanzleiräumen der ICON der vierte ICON-Steuertag statt. Mehr als 50 Teilnehmer beteiligten sich an einem Streifzug durch den Dschungel des österreichischen und internationalen Steuerrechts.

Nach der Begrüßung durch ICON-Gründer Karl Mitterlehner präsentierte Alfred Feldbauer, CFO der Felbermayr-Gruppe unter dem Titel „Kraft in Bewegung“ eines der führenden österreichischen Unternehmen in den Bereichen Transport, Hebetechnik und Bau, mit Blick auf die steuerlichen Themen, die sich einem österreichischen Familienunternehmen stellen, das Standorte in aller Welt unterhält.

Von Gerhard Heidrich wurde als Fallbeispiel die international tätige "Pulp & Paper Machinery GmbH" präsentiert, der sich verschiedene steuerliche Stolpersteine und Fallen in den Weg stellen, die im Laufe des Tages in insgesamt 7 Falllösungen systematisch abgearbeitet wurden.

Im Zug der ersten Falllösung beantwortete ICON-Partner Stefan Bendlinger die immer wieder gestellte Frage nach der steueroptimalen Strukturierung und Gestaltung internationaler Geschäftstätigkeiten. Im Anschluss daran widmete sich Matthias Mitterlehner den steuerlichen Risiken, die sich durch die meist unerwartete Begründung einer Vertreterbetriebsstätte ergeben, wenn ein österreichischer Unternehmer im Ausland Vertriebspersonal zum Einsatz bringt. Die Auswirkungen, die das AbgÄG 2014 und des SteuerRefG 2015/2016 für die steuerliche Behandlung von Auslandsbeteiligungen mit sich gebracht haben, wurden von ICON-Partner Max Panholzer kompakt dargestellt.

Nach der Mittagspause mit kulinarischen Highlights von Caseli Event-Catering widmete sich Günther Platzer, Master-Mind der ICON im Bereich des Umsatzsteuerrechts, der Frage, welche zoll- und umsatzsteuerrechtlichen Möglichkeiten es gibt, um Maschinenteile aus einem Drittland nach Österreich importieren zu können.
Wie es gelingen kann, Quellensteuern zu vermeiden, die von manchen Staaten nicht nur auf Lizenzgebühren, sondern auch auf Dienstleistungen, wie zB Engineering- und Planungsleistungen erhoben werden, wurde von Simon Rammer systematisch dargestellt. Karl Waser, Top-Experte im internationalen Steuerrecht, warnte vor den Haftungsrisiken, die den Unternehmer bei der Beschäftigung aus dem Ausland überlassener Arbeitskräfte treffen können.

Abschließend präsentierte Christina Scheidl, frisch gebackene Steuerberaterin der ICON, wie es gelingt, Doppelbesteuerung zu vermeiden, wenn der ausländische Fiskus den Verrechnungspreis berichtigt. Abgerundet wurde ihre Falllösung durch einen Ausblick auf das „CbC-Gesetz“, das schon für die Herbstlegistik 2015 geplant ist, in dem voraussichtlich auch – nicht nur für Konzerne – eine Verpflichtung zur Bereithaltung einer Verrechnungspreisdokumentation geregelt werden soll.

Am Ende der Veranstaltung wurden bei „Snacks und Drinks“ die von den Teilnehmern gewonnenen Erkenntnisse ausführlich nachbearbeitet.

Auch beim 5. ICON-Steuertag, am Dienstag, 13. September 2016, werden spannende Themen auf Sie warten. Merken Sie sich bitte schon jetzt den Termin vor!

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