21.02.2019 | WTS Global Western European Corporate Tax Group

WTS Global Western European Corporate Tax Group

Am 21. Februar 2019 fand das inzwischen 4. Treffen der WTS Western European Corporate Tax Group statt.

Nachdem die Europarechtsexperten aus mehr als 150 EU-Mitgliedstaaten zuletzt bei uns in Linz zu Gast waren, lud dieses Mal das Studio Legale e Tributario Biscozzi Nobili, der italienischen WTS-Netzwerkspartner, nach Mailand ein. Einen Tag lang wurde die nationale Umsetzung der durch die die jüngsten EU-Richtlinien (ATAD I und DAC 6) vorgegebenen Regelungen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten besprochen. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere die in Art. 4 ATAD I vorgegebene Zinsschrankenregelung höchst unterschiedlich umgesetzt worden ist. Zu der nach DAC 6 bis 31.12.2019 zwingend national zu regelnden Meldepflicht aggressiver Steuerplanungsmodelle gibt es derzeit nur in Polen ein bereits wirksames Gesetz und in Deutschland einen Gesetzesvorschlag. Ein Punkt der Tagesordnung widmete sich der Besteuerung von Bau- und Montagebetriebsstätten, bei dem unter der Federführung von Stefan Bendlinger nationale Besonderheiten und Abweichungen vom OECD-MA besprochen wurden. Insbesondere hat sich gezeigt, dass die in Deutschland vorgenommene innerstaatliche Transformation des AOA im AStG nicht nur österreichischen Unternehmen, die in Deutschland Anlagenbau-Betriebsstätten unterhalten, Sorgen bereitet. Das nächste Treffen der Gruppe wird voraussichtlich im Herbst beim britischen WTS-Parter FTI Consulting in London stattfinden. 

 

 

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